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Herzlich Willkommen! 

Wie schön, dass Sie auf unsere Seite gefunden haben! 

Uns begeistert das Thema "Stimme".

Immer dann, wenn Menschen zu ihrem mühelosen Selbstausdruck finden, bekommen wir Gänsehaut. 

Deshalb haben wir uns als Gesangspädagogen und Stimmtherapeuten gefragt, was muss eigentlich in unserem Körper, in unserem Nervensystem zusammen kommen, so dass unser Singen oder unser Sprechen mühelos aber leistungsfähig und effizient ist? 

Eine überzeugende Antwort haben wir in der funktionalen Stimmpädagogik nach Eugen Rabine gefunden und haben diese Methode zur Basis unserer Arbeit gemacht. 

Wir freuen uns, diese Art des Stimmtrainings nun in Hamburg anbieten zu können - in Form von Einzelunterricht, Kursen in der Gruppe und Seminaren zur Fortbildung innerhalb der Rabine-Methode. 

Unser Institut befindet sich in den Startlöchern. Sollten Sie auf dieser Seite noch nicht alle Informationen finden, die Sie benötigen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne! 

Funktionale Stimmpädagogik

Das klingt erst einmal ein wenig trocken und technisch. 

Aber das täuscht. 

Als wir uns als Certified Rabine Teacher (CRT) ausgebildet haben, haben wir uns zwar tatsächlich die Köpfe zerbrochen, um physiologische, biologische und neurologische Zusammenhänge in unserem Körper in Bezug zum Singen zu erkennen und zu verstehen.

 

Wir mussten auch manchmal über unsere eigenen Grenzen hinaus gehen, als wir uns in unserer Fähigkeit trainiert haben, unseren Klienten einen sicheren Raum für ihre Entwicklung zur Verfügung stellen zu können. 

Jetzt bereitet es uns aber enorme Freude zu sehen, dass sich unsere Mühen gelohnt haben. Denn:

Sie werden im Unterricht auf Entdeckungsreise gehen. Das kann äußerst spannend sein!

Sie werden Ihre Singe- oder Sprechgewohnheiten kennenlernen und werden über einfache Körperübungen Bewegungsalternativen erleben. 

Sie werden beginnen, die Empfindungen und Wahrnehmungen, die Sie für Ihre Bewegungsmuster und Ihre Stimmqualität haben, beschreiben und einordnen zu können. 

Sie werden körperliche Zusammenhänge zwischen Ihrer Körperhaltung, Ihrer Atmung, Ihrer Artikulation und Ihrer Stimmlippenfunktion erkennen.

Sie werden immer differenzierter und feinmotorischer diese körperlichen Zusammenhänge nutzen können, im Sinne einer effizienten, flexiblen und leistungsstarken Sing- bzw. Sprechstimme - ausschließlich im Kontext Ihrer Stimmgesundheit. 

Sie werden in Kontakt mit Ihrem Selbstausdruck kommen und Ihrer Kreativität immer müheloser die gewünschte Form geben können. 

Ab diesem Zeitpunkt wird Ihr stimmlicher Ausdruck zur Kunst. 

Butter bei die Fische...

...was bedeutet "funktionale Stimmpädagogik" jetzt genau!? 

Das erklären wir gerne. 

Die Basis, auf der Eugen Rabine seine Methode entwickelt hat, ist die Doppelventil-Funktion, die unsere Stimmlippen haben. 

Es ist leichter zu verstehen, als es klingt:

atmen Sie einmal groß ein und halten Sie dann die Luft an. Vermutlich stellen Sie fest, dass sich in Ihrem Hals etwas schließt. Je nach dem, wie grob oder fein Sie das tun, sind das Ihre Stimmlippen - mindestens sind sie daran beteiligt. 

Diese Fähigkeit, unsere Atemwege verschließen und somit vor Fremdkörpern schützen zu können, ist die Hauptaufgabe unserer Stimmlippen. Sie sichert schlichtweg unser Überleben. Unsere Stimmlippen zum Sprechen oder Singen zu nutzen ist dem untergeordnet. 

Unterhalb unserer Stimmlippen geht es nun in die Luftröhre, daran schließen sich unsere Bronchialäste an und somit sind wir schon mitten in unseren beiden Lungenflügeln. Diese sind permanent in Bewegung, denn sie dehnen sich aus während wir einatmen und ziehen sich ein wenig zusammen während wir ausatmen. Somit ändert sich auch ständig das Luftdruckverhältnis in unseren Lungen. 

Wir brauchen genau diese Fähigkeit für unterschiedlichste körperliche Kraftanwendungen und nutzen sie tagtäglich ohne darüber nachzudenken. 

Wenn wir beispielsweise Dinge von unserem Körper wegschieben, da reicht der morgendliche Toilettengang schon aus, stabilisieren unsere Lungen durch die Erzeugung von Überdruck unseren Körper, damit er sein Geschäft verrichten kann. 

Unsere Stimmlippen und der Bereich oberhalb der Stimmlippen reagieren darauf und helfen mit zur Stabilisation - und zwar in der Weise, dass die Stimmlippen tendenziell öffnen, aber die Taschenfalten, die oberhalb der Stimmlippen sind, schließen und auch die Rachenmuskulatur eher zu einer allgemeinen Enge im Hals beiträgt.

 

Üben wir eine Kraft aus, die zu unserem Körper hinzieht, z.B. bei unseren täglichen Klimmzügen nach der Morgentoilette, dann stabilisieren unsere Lungen unseren Körper, in diesem Fall vor allem unseren Schultergürtel und unseren gesamten Brustkorb, in dem sie nun Unterdruck erzeugen.  

Wieder reagieren unsere Stimmlippen, der Kehlkopfbereich und der gesamte Vokaltrakt darauf. Jetzt schließen die Stimmlippen tendenziell, die Taschenfalten bleiben geöffnet und die Muskulatur im Rachenbereich bleibt flexibel. 

Vermutlich dämmert Ihnen an dieser Stelle schon, dass dieses Phänomen der unterschiedlichen Kraftanwendungen und der daraus resultierenden unterschiedlichen Reaktionen in unserem Körper eine entscheidende Auswirkung auf unser Instrument "Stimme" hat.

Aber dazu gleich mehr. 

Zuerst bringen wir hier die Erklärung der Doppelventil-Funktion zu Ende:

die Stimmlippen und die Taschenfalten haben also eine Funktion innerhalb der Organisation der Druckverhältnisse in unseren Lungen. 

Sie agieren als Ventil für Überdruck auf die Weise, dass die Stimmlippen öffnen und die Taschenfalten schließen -

und sie agieren als Ventil für Unterdruck auf die Weise, dass die Stimmlippen schließen und die Taschenfalten öffnen. 

Also ein doppeltes Ventil. Doppelventil-Funktion. 

Diese "Entdeckung" stammt im übrigen nicht von Eugen Rabine, sondern von renommierten Medizinern und Phoniatern. 

Und im Grunde deutet das schon darauf hin, wie sich die funktionale Methode entwickelt hat: durch Beobachtung, Experimentieren und durch den Dialog, die Zusammenarbeit und Nutzen des Wissens auch aus angrenzenden Fachgebieten.

Ob die Phoniatrie, die Physiologie, die Neurologie, die Biologie, die Physik oder auch die Psychologie, all diese Bereiche haben mit dem Instrument Stimme zu tun. 

Im modernen Hochleistungssport ist es heutzutage "normal", mit Medizinern, Bewegungstherapeuten, Sportpsychologen etc. zusammen zu arbeiten, um den Körper und den Geist in seiner Funktionsweise zu verstehen und so gezielt und effektiv trainieren zu können. 

Warum dieses Wissen nicht auch im Hochleistungssport "Singen" nutzen? 

Eugen Rabine hat also untersucht, zusammengetragen, experimentiert und beobachtet, welche physiologischen, biologischen, neurologischen und psycho-emotionalen Voraussetzungen die Stimme und den Menschen auf welche Art und Weise beeinflussen. 

Eine weitere wichtige Frage ist, welche Bedingungen, welchen "Raum" wir als Menschen brauchen, um uns als Lernende konstruktiv mit uns selbst und unserem Instrument "Stimme" auseinandersetzen zu können. 

Was ist künstlerischer Ausdruck jenseits von privaten Emotionen? Und wie kann ich nun meine erworbenen stimmlichen Fähigkeiten auf Gesangsliteratur übertragen? 

Auf all diese Fragen findet die Rabine-Methode Antworten, die nicht nur theoretisch, sondern vor allem erlebbar und hörbar sind. 

Ja, diese Thematik ist hoch komplex. Und eine stimmliche und künstlerische Entwicklung braucht Zeit und Geduld. 

 

Doch wenn da am Ende ein Mensch steht, der sich mit großer innerer wie äußerer Freiheit stimmlich wie körperlich auszudrücken vermag, dann empfinden wir das als eine große Kunst.